Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

§ 1 Zusatzleistungen

1.1 Sämtliche Leistungen, die nicht in diesem Vertrag ausdrücklich festgelegt worden sind, gelten als Zusatzleistung, insbesondere sind dies

  • die Erstellung von weiteren Konzepten,
  • die Leitung der Veranstaltung am jeweiligen Veranstaltungstag
  • die Teilnahme der Hochzeitsplanerin, Detailabsprachen zwischen dem Auftraggeber und den Unternehmen sowie sonstige Leistungen in Bezug auf Unternehmen, die vertraglich nicht an der Hochzeitsplanerin gebunden sind und vom Auftraggeber direkt beauftragt worden sind.

Zusatzleistungen müssen separat schriftlich vereinbart werden. Der Ausgleich von Reisekosten, Porto, Versand und Telefon Kosten ist zwischen den Parteien gesondert zu vereinbaren. Bei Pauschal  und Komplett  Planungen ist dieses inkl.

§ 2 Vertragspflichten des Auftraggebers

2.1 Der Auftraggeber unterstützt die Dienste der Hochzeitsplanerin, indem er gemeinsam mit der Hochzeitsplanerin seine Vorstellungen und Wünsche in der Besonderen Leistungsbeschreibung festlegt.

2.2 Der Auftraggeber wird mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragten Dritten anweisen, der Hochzeitsplanerin Kopien von Rechnungen zu übermitteln, die Leistungen zum Inhalt haben, die in Zusammenhang mit der Durchführung dieses Vertrages stehen. Sollte der Dritte eine Übermittlung der Rechnungen verweigern, so verpflichtet sich der Auftraggeber, Kopien über Rechnungen, die er von Dritten im Rahmen der Durchführung der Veranstaltung erhält, an der Hochzeitsplanerin selbst zu übermitteln. Ansonsten ist eine Budget Einhaltung ausgeschlossen.

 2.3 Der Auftraggeber ist für die pünktliche vollständige Rückgabe der Leihartikel  verantwortlich. Maximal sechs Tage nach der Veranstaltung. Es sei denn, es ist anders lautendes schriftlich vereinbart.Stark verschmutzte, beschädigte,oder abhanden gekommende, Leihartikel sind vom Auftraggeber zu ersetzen und werden in Rechnung gestellt.

§ 3 Vergütung

3.1 Die zu Gunsten der Hochzeitsplanerin entstehende Vergütung ist gegen Rechnungsstellung/Konzepterstellung innerhalb von 14 Tagen fällig.

3.2 Vergütungen gelten vom Auftraggeber als anerkannt, wenn nicht 1 Woche nach Zugang der Rechnung/Konzeptes ein schriftlicher Widerspruch durch den Auftraggeber erfolgt.

3.3 Die Hochzeitsplanerin hat auch dann Anspruch auf die Vergütung, wenn infolge eines Umstandes, welcher nicht vom der Hochzeitsplanerin zu vertreten ist, die Veranstaltung nicht Termingerecht oder überhaupt nicht durchgeführt werden kann.

§ 4 Verzug Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 5% über den Basissatz der BGB (§§ 247, 288 Absatz 2 BGB) berechnet, sofern nicht aus einem anderen Rechtsgrund höhere Zinsen verlangt werden können. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugschadens wird dadurch nicht ausgeschlossen.

§ 5 Rücktritt, Kündigung

5.1 Dem Auftraggeber steht ein Rücktrittsrecht nur nach den Bestimmungen des Vertrages zu.

5.2 Eine ordentliche Kündigung des Vertrages ist seitens des Auftraggebers ausgeschlossen. Die Hochzeitsplanerin kann den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen, jedoch nicht mehr 12 Wochen vor dem Veranstaltungstermin. Ein Kündigungsrecht aus einem wichtigen Grund bleibt hiervon unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere für die Hochzeitsplanerin dann vor, wenn der Auftraggeber mit seinen Zahlungsverpflichtungen in Verzug ist,oder die Arbeit der Hochzeitsplanerin nicht oder nur unzureichend unterstützt (in dem Vermittlungen nicht zu stande kommen,weil der Auftraggeber auf Vorschläge und Angebote nicht reagiert)

5.3 Wird der Vertrag oder ein Vertragsbestandteil aus einem anderen Grunde, d.h. nicht aufgrund eines Rücktritts, vor der Durchführung der Veranstaltung aufgelöst, so hat die Agentur  Just Married-Hochzeitsplanung den noch Anspruch auf die Vergütung (Auflösungspauschale) Auslagenpauschale zuzüglich Umsatzsteuer, es sei denn, es liegt eine ordentliche Kündigung durch die Hochzeitsplanerin vor. In diesem Fall sind die Ansprüche der Hochzeitsplanerin konkret zu berechnen, die bis zum Beendigungszeitpunkt entstanden sind. Bereits geleistete Zahlungen werden dann auf die Auflösungspauschale angerechnet.

§ 6 Haftung

6.1 Die Hochzeitsplanerin haftet gegenüber dem Auftraggeber aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Haftungstatbestände nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Diese Haftungsbegrenzung gilt jedoch nicht für unmittelbare Personen- oder Sachschäden und die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. in jedem Fall ist die Haftung für die Just Married-Hochzeitsplanung's Agentur auf die vorhersehbaren typischen Schäden beschränkt.

6.2 Ansprüche des Auftraggebers gegenüber Dritten, sind von diesem, auf seine Kosten unverzüglich gegenüber den direkt geltend zu machen.

§ 7 Gegenrechte, Rechtsübertragung, Verjährung

7.1 Der Auftraggeber kann gegen Ansprüche der Hochzeitsplanerin Zurückbehaltungsrechte nur aus dem Vertragsverhältnis geltend machen und nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

7.2 Die Ansprüche des Auftragsgebers verjähren in 6 Monaten nach Fälligkeit, spätestens gerechnet von der Erlangung der Kenntnis des Auftraggebers von den Umständen, die die Entstehung des Anspruchs rechtfertigen bzw. von dem Zeitpunkt an, in dem der Anspruch auf Grundeiner zwingenden gesetzlichen Ausschlussfrist hätte geltend gemacht werden müssen. Zwischen den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass die Verjährungsfrist abgekürzt wird, um eventuelle Unstimmigkeiten aktuell und zügig zu regeln.

§ 8 Datenverarbeitung

8.1 Alle der Hochzeitsplanerin durch den Auftraggeber überlassenen Daten werden vertraulich behandelt und nur gegenüber Dritten zum Zwecke der Durchführung dieses Vertrages offen gelegt und weitergeleitet.

§ 9 Allgemeine Bestimmungen

9.1 Alle Vereinbarungen, auch solche über Nebenabreden, bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch die Hochzeitsplanerin; ebenso gilt dies für eine Aufhebung dieser Klausel. Durch eine vom Vertragstext abweichende Übung in Einzelfällen werden im Übrigen keine Rechte oder Pflichten begründet.

9.2 Sollte es sich bei dem Auftraggeber um eine Personenmehrheit handeln, so bevollmächtigen sich diese hiermit gegenseitig zur Abgabe und zum Empfang von Willenserklärungen, die im Zusammenhang mit dem Vertrag stehen. Änderungen oder ähnliches sind unverzüglich der Hochzeitsplanerin schriftlich anzuzeigen.

9.3 Sollte ein Bestimmung des Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch Bestimmungen zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommen.

9.4 Gerichtsstand ist Hameln, wenn nicht anders vereinbart. Es gilt deutsches Recht.

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